Niederländisch an der Alfred-Wegener-Oberschule

 

Austausch mit Holland 2003

Niederländisch an der Alfred-Wegener-Oberschule 2004

 

 

Wissenswertes über die  Niederlande

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Niederlande

Die Niederlande sind eine konstitutionelle Monarchie in Westeuropa, die im Norden und Westen an die Nordsee, im Osten an Deutschland und im Süden an Belgien grenzt. Zusammen mit Belgien und Luxemburg bilden die Niederlande die so genannten Beneluxstaaten. Die Niederländischen Antillen und Aruba, zwei selbst verwaltete Territorien in der Karibik, gehören ebenfalls zum Königreich. Die Niederlande umfassen eine Gesamtfläche von 41 865 Quadratkilometern, von denen 33 938 Quadratkilometer Landfläche sind. Die Hauptstadt und größte Stadt des Landes ist Amsterdam.

Das Land hat eine maximale Nord-Süd-Ausdehnung von 300 Kilometern, von Westen nach Osten erstreckt es sich über rund 180 Kilometer. Die gesamte Küstenlänge beträgt etwa 800 Kilometer.

Land

Das Wort Niederlande (niederländisch Nederland) bedeutet tief liegendes Land; ein großer Teil des Nordens und des Westens des Landes liegt unterhalb des Meeresspiegels. Diese Region, die als Niedere Niederlande bezeichnet wird, ist von Kanälen, Flüssen und kleinen Buchten geprägt. Im Osten und Süden liegen die Hohen Niederlande, deren Oberfläche leicht über dem Meeresspiegel liegt und deren Landschaft flach bis leicht hügelig ist. Das Gebiet in den Hohen Niederlanden ist selten höher als 50 Meter. Nur im äußersten Südosten gibt es mehrere Erhebungen über 100 Meter. „Gott erschuf die Welt, aber die Holländer erschufen Holland“, so lautet ein altes niederländisches Sprichwort. Die Deiche, Kanäle, Staudämme, Schleusen und Windmühlen, die die Landschaft der Niederlande prägen, sind alle Teil des Entwässerungssystems, das bereits im Mittelalter existierte. Dieses System hat es den Bewohnern des Landes ermöglicht, die Fläche um fast ein Fünftel zu vergrößern. Ohne die ständige Dränage und den Schutz der Stranddünen wäre etwa die Hälfte der Niederlande von Wasser bedeckt. Am 1. Februar 1953 führten eine Springflut und schwerer Wellengang dazu, dass die Deiche und Dünen an der Küste der nördlichen Provinz Zeeland brachen. Etwa 162 000 Hektar wurden überflutet, und über 100 Menschen starben dabei. 42 Jahre später wurden mehr als 250 000 Menschen aus dem Osten und dem Inneren des Landes evakuiert. Infolge schwerer Regenfälle in Frankreich und Deutschland waren der Rhein und die Maas über die Ufer getreten, und man befürchtete, dass die Deiche an den Flüssen Lek, Maas und Waal, Mündungsarme und Zuflüsse des Rheins in den Niederlanden, durch den Druck der hereinbrechenden Fluten aus den überschwemmten Gebieten brechen könnten. Die Deiche hielten dem Druck stand; daraufhin wurde aber ein kostenaufwendiges Programm in Angriff genommen, um die Arbeit an mehr als 800 Kilometern Flussdeich zu beschleunigen.